• Friedhofserweiterung Gänserndorf

    Friedhofserweiterung Gänserndorf

    Friedhofserweiterung und Teilumsetzung der künftigen Gesamterweiterung des Friedhofes Gänserndorf

    Beschreibung:

    Vorgabe BA I: Adaptierung und Teilerweiterung der bestehenden Friedhofsflächen.
    BA II: Park- und Waldfriedhof, naturnahe Landschaftsgestaltug mit Integration multikultureller und alternativer Bestattungsformen.Augenmerk auf Arten- und Standortvielfalt (Sonderstandorte), Kreislaufwirtschaft und ökologische Pflege, sowie lokalen Erholungswert.
    Jahr BA I 2014. BA II 2015. Fertigstellung 2015
    Projektstandort Friedhofgasse, 2230 Gänserndorf in der KAT. GEMEINDE GÄNSERNDORF: 06006, GSt.Nr. 1708/2
    Auftraggeber Stadtgemeinde Gänserndorf

    BA I:
    Erweiterung der bestehenden Friedhofsfläche. Das räumliche Konzept des bestehenden Friedhofs wird aufgenommen und bildet einen Übergang zum neuen Bereich. Die Hecken wurden mit heimischen Arten erweitert, bestehende artenreiche Windschutzgürtel erhalten, raumbildende Bauminseln und bunte Staudenbeete in die Gestaltung integriert.

    BA II
    Die vorhandenen Wege und Achsen führen durch die Übergangszone (BA I) in zunehmend naturnahe Landschaft, die sich in Richtung Park- und Waldfriedhof gestaltet. Die früher regional typischen pannonischen Sanddünen werden als Landschaftsform aufgegriffen und in Form von Wellen und weitläufigem Hügel gespiegelt. Die angrenzende Schottergrube wird durch Terrassierungen und standorttypischer Bepflanzung optisch integriert. Eine großzügige Wasserfläche (Biotop) ist Teil des sinnlich-erlebnisorientierten Konzeptes, welche die Friedhofsnutzung mit einer Erholungsnutzung verbindet. Eine Vielfalt von heimischen und standortgerechten Laubbäumen durchzieht den Friedhofspark, Strukturen und geschwungene Wege markierend, später auch als Orte der Baumbestattung nutzbar. Wenig betretene Randbereiche aus Wildblumenwiesen werden nur 2x jährlich gemäht.

    Die Friedhofsareale im BA II sollen schrittweise je nach Bedarf für die Bestattung verwendet werden. In der Zwischenzeit soll die extensive Freifläche für Besucher als Erholungs- und Freiraum erschlossen werden. Spätere Parkplatzflächen werden als Schotterblumenwiese zwischengenutzt.

    Gewinner Sonderpreis „blühendes Niederösterreich“ 2017

    Landschaftsplanerische Aspekte

    • Übergang von alten Friedhofsstrukturen zu immer offeneren Flächen im Charakter von Park- und Waldfriedhof
    • Angebote für alternative Bestattungsformen und unterschiedliche religiöse Bedürfnisse (Erd-, Urnen-, oder Baumbestattung, Aschenstreuwiese, Gedenksteine in der Wiese, etc.)
    • Andachtsplätze, Plätze zum Verweilen
    • Modellierungen (Hügel, Wasserfläche, Terrassierung und Verzahnung zur angrenzender Schottergrube)
    • Verzahnung mit Brunnenschutzgebiet – Wald (Erholungs- und Freizeitfläche)
    • Mittelfristige Nutzung des BA II als Freiraum
    • Radwege. Parkplätze außerhalb, Integration in das geplante Verkehrskonzept.
    • Ökologische Gestaltung und Pflege, Referenz- u. Förderprojekt von Natur im Garten.

    Eindrücke:

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Naturnahes Grünraumdesign